Notizbuch als Begleiter
Was ist so toll an einem Notizbuch?
Gute Frage. Ich finde es genial, um meine Gedanken zu sortieren und auf neue Ideen zu kommen. Interessanterweise ist meine Reise durch die Welt der Notizbücher geprägt gewesen von leeren Notizbüchern bzw. welchen, die rausgerissene Seiten haben. Wieso? Naja. Mein Anspruch war immer, dass alles was dort steht Gewicht haben muss. Es musste perfekt sein. PUSTEKUCHEN! Das ist absoluter Blödsinn. Das habe ich aber erst mit der Zeit gelernt. Lässt sich tatsächlich auf viele Dinge im Leben übertragen. Deshalb finde ich es umso angenehmer, dass mein Notizbuch mittlerweile mein Safespace ist. Dort darf alles sein (rein auch, ist klar) -, egal wie blöde oder unsinnig. Bei mir finden sich dort: Zeichnungen, Gedichte, brain dumps, quick notes, ... Alles unsortiert und chaotisch. Ist doch schön, oder?
Ok, und nimmst du das Viech dann überall mit hin?
Nee. Sagen wir: Leider (?). Ich würde es gerne immer dabei haben, aber dafür passt es nicht gut genug in meinen Alltag. Oder sagen wir so: Vielleicht gestalte ich meinen Alltag so, dass es sich schlecht integriert. Liegt vielleicht auch daran, dass ich mein Notizbuch nur für private stuff nutze - auf der Arbeit nutze ich Logseq (if anyone is interested). Das ist eine Notetaking-Anwendung, die bulletpoint-based und extrem gut durch Plugins erweiterbar ist (hat was von Obsidian, ist aber dann irgendwie doch ganz anders, weil nicht so frei (wegen der bullet points)). Und natütlich habe ich es schon etliche Male irgendwo dabei gehabt und nicht gebraucht. Aber das sollte eigentlich kein Grund sein, es nicht mit zu nehmen.
Ich gelobe Besserung
Ich werde versuchen mein Notebook wieder mehr mit zu nehmen, damit ich überhaupt die Chance habe, es mehr (auch abseits vom dedizierten journaling and stuff) zu nutzen. Wird das klappen? Well, let's see. Aber auch sollte klar sein, dass es nicht überall use-cases zur Anwendung geben wird. Bspw. werde ich auf der Arbeit weiterhin mit Logseq arbeiten, weil es Sinn ergibt! Also nichts gezwungenes, auf Teufel-Komm-Raus-Manier.